Veröffentlicht von Bertram Boxberg am Mo., 9. Mai. 2016 15:57 Uhr

Seit fast 20 Jahren lebt May Ayim nicht mehr. Und dennochwar zu der Gedenkveranstaltung an ihrem Geburtstag am 3. Mai 2016 die Kapelle des AltenSt.-Matthäus-Kirchhof bis auf dem letzten Platz gefüllt. Das zeigt, dass May Ayim, ihr Werk und vor allem ihr Engagement für die afro-deutsche Community nichtnur nicht vergessen sondern lebendig und wichtig is


Diese Gedenkveranstaltung fand im Rahmen des 160 Jährigen
Jubiläumsjahre des Kirchhofs statt, das ja den Frauen auf dem Kirchhof gewidmet
ist. Dass May Ayim eine der ganz wichtigen Frauenpersönlichkeiten ist, die auf
dem Kirchhof ihre letzte Ruhe gefunden haben, wurde an diesem Nachmittag
deutlich.

Viele WeggefährtInnen erinnerten an diesem Nachmittag an die
Dichterin, erzählten teilweise sehr persönlich von gemeinsam Erlebtem. Für viele
war die Begegnung und die Freundschaft mit der Dichterin lebensprägend. „Ohne
sie wäre mein Leben ganz anders verlaufen“ sagten viele. Einige der Rednerinnen
hatten May Ayim gar nicht mehr erlebt, dennoch sind sie von ihr beeinflusst
worden.

Nach dem der Portrait - Film „Hoffnung im Herz“ in der Kapelle gezeigt
worden war, gingen alle zum Grab. Bei Musik und Gesang von Lara-Sophia Milagro
und Joy Stuhr konnte sich jeder in stillem Gedenken an May Ayim erinnern.



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