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MONATSSPRUCH

Juni
Gott spricht: Suchet mich, so werdet ihr leben.
(Am 5,4)

Juli<
So bekehre dich nun zu deinem Gott, halte fest an Barmherzigkeit
und Recht und hoffe stets auf deinen Gott!
(Hos 12,7)

August<
Jesus Christus spricht: Ihr urteilt, wie Menschen urteilen,
ich urteile über keinen.
(Joh 8,15)

JAHRESLOSUNG
2010
Jesus Christus spricht: Euer Herz erschrecke nicht. Glaubt an Gott und glaubt an mich
(Johannes 14,1)


 
ÖKT 2003 (Foto: ÖKT/Scholz & Friends Berlin)ÖKT 2003 (Foto: ÖKT/Scholz & Friends Berlin)ÖKT 2003 (Foto: ÖKT/Scholz & Friends Berlin)
© ÖKT/Scholz & Friends Berlin
 
ÖKUMENISCHER KIRCHENTAG
Ihr sollt ein Segen sein

Auf Plakaten, die für den Ökumenischen Kirchentag werben, sind Menschen abgebildet, die auf eine bestimmte Art einen "Heiligenschein" haben. Die Betreffenden machen nicht den Eindruck, davon selber etwas zu bemerken. Was können diese Fotos aussagen im Zusammenhang des "Segen-Seins"? Sind wir so ganz einfach bei unseren täglichen Aktivitäten ein Segen, ohne es selber zu wissen oder zu merken? Oder sind wir ein Segen, weil wir alle es sein können, weil wir dazu befähigt sind, immer wieder ein Segen zu sein? Was ist überhaupt Segen, wo begegnet er uns und wie ist man ein Segen?

Gesegnet wird die Gemeinde am Ende eines jeden Gottesdienstes, gesegnet wird zu bestimmten Anlässen wie Taufe oder Hochzeit. Aber auch im Alltag und in der Familie wurde (und wird?) gesegnet, zum Beispiel vor Reisen oder bei Einzug in eine neue Wohnung, selbst im bayerischen "Grüß Gott!" steckt der Segen ("Es grüße Sie Gott!").

Der Segen in der einfachen Form "Gott segne dich" enthält die Elemente von Wunsch, Bitte und Zuspruch: die Bitte an Gott als den Urheber des Segens, der Wunsch für einen Menschen um den Segen und der Zuspruch, dass Gott segnet. Segen ist also die Zuwendung Gottes zum Menschen, dass er bei ihm bleibt und mit ihm geht. Als Segnende dienen wir dieser Beziehung. Wir sind ein Segen, indem wir die Nähe Gottes weitergeben oder -sagen an die Menschen, die diese Zuwendung gerade brauchen. Das geschieht durch Worte, oft in Verbindung mit einer Berührung (Auflegen der Hände). Das Kirchentagsmotto ruft alle Christen auf, sich als derart von Gott Gesegnete als Segen den Menschen zuzuwenden.

Pfarrer Dr. Andreas Fuhr

 
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ÖKUMENISCHER KIRCHENTAG

Vom 28. Mai bis 1. Juni 2003 fand in Berlin der erste Ökumenische Kirchentag statt. Bislang wurden diese Treffen konfessionell getrennt begangen: So gab es den Evangelischen Kirchentag oder den Katholikentag; diesmal waren das Erzbistum Berlin und die Evangelische Landeskirche Berlin-Brandenburg gemeinsam die Gastgeber für mehr als 200.000 Christen verschiedener Bekenntnisse, die in einem umfangreichen Programm miteinander diskutierten und feierten.

Rund 3.400 unterschiedliche Veranstaltungen beinhaltete allein das offizielle Programm, hinzu kamen noch viele Angebote in den einzelnen Gemeinden. Hauptveranstaltungsorte waren das Messezentrum am Funkturm und der Bezirk Mitte, wo Unter den Linden zur Eröffnung auch der "Abend der Begegnung" stattfand.

Unter www.oekt.de finden Sie den Kirchentag im Internet.