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MONATSSPRUCH
Juni
Gott spricht: Suchet mich, so werdet ihr leben.
(Am 5,4)
Juli<
So bekehre dich nun zu deinem Gott, halte fest an Barmherzigkeit
und Recht und hoffe stets auf deinen Gott!
(Hos 12,7)
August<
Jesus Christus spricht: Ihr urteilt, wie Menschen urteilen,
ich urteile über keinen.
(Joh 8,15)
JAHRESLOSUNG
2010
Jesus Christus spricht: Euer Herz erschrecke nicht. Glaubt an Gott und glaubt an mich
(Johannes 14,1)
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Gisela
Wolf
(1941 – 2003) |
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Gisela Wolf
Am 9. September versammelte sich in der Zwölf-Apostel-Kirche
eine große Trauergemeinde, um von Gisela Wolf Abschied zu
nehmen. Über 25 Jahre war sie Küsterin unserer Gemeinde.
Sie ist unzähligen Menschen zum Segen geworden. Ihr plötzliches
Sterben hat uns erschüttert und ratlos gemacht. Aber unsere
Trauer ist auch ein Zeichen dafür, wie groß das Geschenk
war, das Gott uns durch Gisela Wolf gegeben hat. Herzlichkeit und
Güte, Liebe und Freundlichkeit haben wir durch sie erfahren.
Erkennen wir Gott als den, der uns beschenkt hat, kann unsere Trauer
zum Dank werden, da will er uns die Frage nach dem Warum abnehmen,
damit wir nicht daran verzweifeln. Wir haben Gisela Wolf auf dem
Dankes- und Nazareth-Kirchhof an der Seite ihres Mannes begraben.
Heinz-Hermann Wittrowsky, in "Zwölf
Apostel" Nr. 7
Liebe Zwölf-Apostel-Kirchengemeinde,
auf
diesem Weg möchten mein Bruder und ich uns bei allen
bedanken, die uns zum Tod unserer Mutter Gisela Wolf ihre Anteilnahme
bekundet haben. Mit der Trauerfeier in der Zwölf-Apostel-Kirche
schloß sich ein Kreis, der hier vor langer Zeit seinen Anfang
genommen hatte. Die Zwölf-Apostel-Kirche trat nicht erst Anfang
der 70er Jahre in unser Familienleben, als unsere Mutter nach dem
Tod unseres Vaters hier eine Anstellung als Küsterin fand,
sondern viel, viel früher. Bereits die Konfirmationen unserer
Mutter und ihrer drei Geschwister sowie später deren Hochzeiten
fanden alle in der Zwölf-Apostel-Kirche statt. So nimmt es
nicht Wunder, daß unsere Mutter eine besondere
Beziehung zu dieser Kirchengemeinde entwickelte, die über
ein reines Arbeitsverhältnis weit hinaus ging. Es dauerte
lange und oft war der Weg auch von Unverständnis auf Seiten
von uns Kindern geprägt, bis wir erkannten, daß unsere
Mutter in ihrer Arbeit nicht nur einen Beruf, sondern auch eine
Berufung sah. Gedankt wurde es ihr mit vielen herzlichen Freund-
und Bekanntschaften, die auch für meinen Bruder und mich Bestand
haben und hoffentlich noch lange haben werden. Die Zwölf-Apostel-Kirchengemeinde
war unserer Mutter zu einem zweiten Zuhause geworden. Wie viele
Menschen können das schon von ihrer Arbeitswelt behaupten?
Es ist schön für uns Kinder zu wissen, daß unsere
Mutter lange Jahre in einem Kreis verbrachte, in dem sie von vielen
Menschen geachtet und geehrte wurde und in dem es ihr Spaß machte
mitzuwirken. Man kann sagen, dass nicht zuletzt dank der Zwölf-Apostel-Kirchengemeinde
unsere Mutter ein erfülltes, wenn auch viel zu kurzes Leben
genießen durfte.
In Erinnerung an unsere Mutter,
im November 2003
Antje Hoffmann geb. Wolf, Thomas Wolf
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