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DROGENPRÄVENTIONSARBEIT
Prävention ist ein Arbeitsschwerpunkt der
Mittwochs-Initiative e. V. in Zwölf Apostel
Die Mittwochs-Initiative wird nicht nur in der Gemeinde, sondern auch in der Öffentlichkeit seit langem positiv wahrgenommen – sichtbar etwa in der Verleihung des Bürgerpreises 2000 für Ehrenamtliche durch die damalige Schöneberger Bezirksbürgermeisterin Dr. Elisabeth Ziemer.
Auch die Medien würdigten des öfteren die "Drogenarbeit" unserer Gemeinde, so jüngst der Tagesspiegel vom 20. Oktober: Unter der Überschrift "Kampf um die Seelen der Junkies vom Strich" werden die freikirchliche Einrichtung Teen-Challenge in der Kurfürstenstraße und die Zwölf-Apostel-Kirchengemeinde vorgestellt. Dem Artikel, der sachlich viele Unkorrektheiten enthält, läßt sich so gut wie nichts über die Arbeit der Initiative und ihre Hintergründe entnehmen.
Was tut die Initiative jeden Mittwoch?
Mittags bringt die Berliner Tafel Essen, das zumeist Märkte und Geschäfte sozialen Einrichtungen überlassen. Daraus wird für die Drogenkonsumenten ein Essen frisch zubereitet. In der Küche haben in den letzten zwei Jahren vor allem drei langjährige Mitarbeiterinnen – Ariane
Schütz, Gundula Conseur und Berndt Weiß – viel Zeit und Arbeit investiert. Ab 19 Uhr arbeiten dann noch weitere ehrenamtlichen Helfer mit beim Spritzentausch, weiterer Gesundheitsvorsorge und der Essensausteilung für die Drogenkonsumenten. Momentan stellen
Medizinstudentinnen und -studenten der Humboldt-Universität den Großteil derer, die mittwochs hier tätig sind, unterstützt werden sie von einigen erfahrenen Mitarbeitern. Prof. Dr. Persson, der in der Charité lehrt und in unserem Gemeindegebiet wohnt, stellt das Projekt seinen Studentinnen und Studenten vor und einige sind nun schon über zwei Jahre dabei. Das Essen ist nicht nur ein wichtiger Gesundheitsfaktor, sondern auch ein Zeichen von Nähe, ausgedrückt in der sorgfältigen Vorbereitung von Raum und Essen. Gespräche sind erwünscht, müssen aber nicht sein. Es sind dankbare Gäste. Alles wenig spektakulär, aber wie sinnvoll dieser Einsatz ist, kann spätestens erfahren, wer die Arbeit einmal gemacht hat. Für ihr Gemeindepraktikum haben sich übrigens 5 von 12 unserer Konfirmandinnen und Konfirmanden für die Mittwochs-Initiative entschieden.
Wer mehr über die Mittwochs-Initiative, durchaus eine Erfolgsgeschichte ehrenamtlicher Arbeit, erfahren möchte, sei auf unsere Website www.zwoelf-apostel-berlin.de aufmerksam gemacht. Oder schauen Sie einfach bei uns vorbei.
Dr. Andreas Fuhr
Beitrag im Gemeindemagazin "Zwölf Apostel" Nr. 7
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